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Linux Tipps


Nokia 6230 mit IrDA

Zuerst muß man sein IrDA unter Linux aktivieren. Eine kurze Beschreibung wie man das auf meinem Notebook machen kann, findet sich hier. Funktioniert das IrDA und man aktiviert auf dem 6230 den Infrarotempfang, sollte man mit dem Befehl irdadump das Handy angezeigt bekommen:
18:47:46.743671 xid:rsp b93d97af < 0000af0f S=6 s=1 Nokia 6230 hint=b125 [ PnP Modem Fax Telephony IrCOMM IrOBEX ] (27)
Es gibt verschiedene Programme, mit denen man die Daten aus dem 6230 auslesen kann, z.B. Gnokii und Gammu. Ich habe das Programm Wammu verwendet, eine graphische Oberfläche für Gammu. Dort gibt es auch die Option Search Phone. Eine Fehlermeldung in /var/log/messages wie
IrLAP, no activity on link!
kann man mit dem Befehl
echo 57600 > /proc/sys/net/irda/max_baud_rate
beheben. Findet Wammu dann das Handy, so kann man sich mit dem Programm z.B. den SMS-Speicher auslesen lassen. Damit man das Handy auch mit Gammu ansprechen kann, muss man in die .gammurc die folgenden Zeilen eintragen:
[gammu]
port = /dev/ircomm0
connection = at19200
Auch xgnokii kann sich mir dem Handy verbinden und die SMS auslesen. Hierzu musste ich in meiner .gnokiirc das folgende eintragen:
[global]
port = /dev/ircomm0
model = AT
connection = irda
Leider bekomme ich bei dem Versuch meine Kontakte auszulesen eine Fehlermeldung, die ich bis jetzt noch nicht beheben konnte. Für eventuelle Tipps wäre ich dankbar ( anni(at)attitue.de ).

Netgear MA111 USB Wavelan unter Linux

Bei dem Netgear MA111 handelt es sich um einen Wavelan-USB-Stick, den man auch unter Linux benutzen kann. Hierzu muss man sich von der Webseite des Linux-Wavelan-Projekts den aktuellsten Treiber herunterladen. Beim Configure reicht es, nur das prism2_usb Modul auszuwählen. Zum Laden des Moduls muß das folgende eingegeben werden:
modprobe prism2_usb prism2_doreset=1
Beim Kompilieren des Moduls wurde auch das Programm wlanctl-ng installiert, mit dem man die notwendigen Einstellungen vornehmen kann. Leider besitzt das Programm keine intuitive Syntax, doch die folgenden Optionen haben sich bewährt.
wlanctl-ng wlan0 lnxreq_ifstate ifstate=enable
wlanctl-ng wlan0 dot11req_reset setdefaultmib=true macaddress=no_value
wlanctl-ng wlan0 dot11req_mibset mibattribute=dot11PrivacyInvoked=false
wlanctl-ng wlan0 dot11req_start ssid='XXXX' bsstype=independent beaconperiod=100 dtimperiod=3 cfpperiod=3 cfpmaxduration=100 fhdwelltime=no_value fhhopset=no_value fhhoppattern=no_value dschannel=11 ibssatimwindow=no_value probedelay=100 cfpollable=false cfpollreq=false basicrate1=2 basicrate2=4 basicrate3=no_value basicrate4=no_value basicrate5=no_value basicrate6=no_value basicrate7=no_value basicrate8=no_value operationalrate1=2 operationalrate2=4 operationalrate3=11 operationalrate4=22 operationalrate5=no_value operationalrate6=no_value operationalrate7=no_value operationalrate8=no_value
Hierbei steht im letzten Befehl das XXXX für die SSID des Netzwerks. Hiermit wurde nun der Wavelan-Stick in den Ad-Hoc Modus geschaltet. Mit ifconfig wlan0 XXX.XXX.XXX.XXX kann man nun die IP-Adresse einstellen und sollte das Device ansprechen können.
Bei dieser Einrichtung wurde jedoch keine Verschlüsselung aktiviert. Man kann zur Sicherheit jedoch ein verschlüsseltes OpenVPN verwenden.

Multi Card Reader unter Linux

Für einen Card Reader, der mit USB betrieben wird, müssen zuerst die entsprechenden USB-Module geladen werden, unter einem 2.6.X Kernel heißen diese ohci_hcd, uhci_hcd oder für USB-2.0 ehci_hcd. Desweiteren muß das Mass-Storage Modul geladen werden:
modprobe usb-storage
Wird nun der Card Reader angeschlossen, so sollte er von Linux erkannt werden, was man an einer Meldung in /var/log/messages wie
kernel: usbcore: registered new driver usb-storage
kernel: USB Mass Storage support registered.
kernel: usb-storage: device found at 3
kernel: usb-storage: waiting for device to settle before scanning
kernel: Vendor: Generic Model: CF Rev: 1.6E
kernel: Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 00
kernel: Vendor: Generic Model: MS Rev: 1.6E
kernel: Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 00
kernel: Vendor: Generic Model: MMC/SD Rev: 1.6E
kernel: Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 00
kernel: Vendor: Generic Model: SM Rev: 1.6E
kernel: Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 00
kernel: usb-storage: device scan complete
Damit die Devices unter SCSI angesprochen werden können, muß man vorher die entsprechenden SCSI Module laden:
modprobe sd_mod
Hier mit sollten dann verschiedene Devices zugeordnet werden, dabei sollte man eine Meldung wie die folgende zu sehen bekommen:
kernel: Attached scsi removable disk sda at scsi0, channel 0, id 0, lun 0
kernel: Attached scsi removable disk sdb at scsi0, channel 0, id 0, lun 1
kernel: Attached scsi removable disk sdc at scsi0, channel 0, id 0, lun 2
kernel: Attached scsi removable disk sdd at scsi0, channel 0, id 0, lun 3
Nun sollte es möglich sein, eine Speicherkarte zu mounten. Wie man oben gesehen hat, ist das Device für Smart Media Karten bei mir sdd. Nach Einlegen der Karte kann man diese mit mount /dev/sdd1 /mnt/ mounten. Hierbei erhält man Meldungen wie
kernel: SCSI device sdd: 128000 512-byte hdwr sectors (66 MB)
kernel: sdd: assuming Write Enabled
kernel: sdd: assuming drive cache: write through
kernel: sdd: sdd1
Nun kann man auf die Speicherkarte unter /mnt ganz normal zugreifen können.

Falls es Probleme mit dem Mounten gibt und Fehlermeldungen wie
mount: No medium found.
erscheinen, sollte man überprüfen, ob man im Kernel die Option
Probe all LUNs on each SCSI device
aktiviert hat. Sonst bekommt man anstelle der 4 verschiedenen Devices nur eines, welches sich nicht einbinden lässt.
Updated 11.07.07
mail:anni (at) attitue.de

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